26.09.2019 bis 31.01.2020

Harald Boockmann – Fotografie

Harald Boockmann

Forschungszentrum für Künstlernachlässe am Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Saarlouis

Beim Blick auf das Werk des Fotografen Harald Boockmann stellen sich zunächst wenig
Bezüge zu dem Begriff „Pop-Art“ her. Blickt man jedoch auf den Entwicklungsprozess dieser Künstlerpersönlichkeit und den zeitlichen Zusammenhang der Entstehung seines Werkes, ist schnell nachvollziehbar, dass die seinerzeitige „Erfindung“ der „subjektiven fotografie“ durch seinen Lehrer Otto Steinert im Strom der Aufbruchstimmung einer ganzen Generation möglich war. Dies hat letztlich dazu geführt, dass das bis dahin fast abwertend „populäre“ Medium der Fotografie ein fester Bestandteil des Bestrebens nach künstlerischem Ausdruck geworden ist. So wird die durch das Forschungszentrum für Künstlernachlässe geplante Präsentation veranschaulichen, dass der Beginn der Pop Bewegung zu Veränderungen des kulturellen Bewusstseins geführt hat, die noch heute fortwirken.

Foto: Harald Boockmann, ohne Titel, 1960er Jahre, silbergelatinepapier, 60 x 51 cm

26.09.2019 bis 31.01.2020

Forschungszentrum für Künstlernachlässe am
Institut für aktuelle Kunst im Saarland
Choisyring 10
66740 Saarlouis

Öffnungszeiten:

tba

Vernissage:

26.09.2019

t.b.a.

Harald Boockmann

1932 geboren in Saarbrücken; 1951-54 Studium der Fotografie bei Otto Steinert an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken; Assistent von Otto Steinert; 1954 Fotograf am Kunsthistorischen Institut der Universität des Saarlandes; 1959 Teilnahme an der dritten Ausstellung „subjektive fotografie“; 1961, 1964 und 1965 Teilnahme an den Ausstellungen der „neuen gruppe saar“; 1963-65 Lehrbeauftragter für die Fotografik an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken; 1967 gestorben in Saarbrücken